Party in Indonesien

Partyfreunde müssen sich keine Sorgen machen  – auch ein fröhliches Nachtleben hat Indonesien zu bieten. Vor allem in den größeren Städten und den beliebten Ferienorten haben zahlreiche Clubs, Cocktailbars und Kneipen eröffnet. An einigen Orten werden zudem Salsa-Kurse angeboten.

Als „Ballermann von Indonesien“ gilt der Ferienort Kuta auf Bali. Hier gibt es die höchste Dichte an Diskotheken und Menschen aller Nationalitäten feiern, tanzen und trinken zusammen. Vor allem junge Urlauber werden davon angelockt. Zu den bekanntesten Clubs von Kuta gehören das „Casablanca“, das „Bounty Ship“ sowie der „Sky Garden“. Im „Sky Garden“ gibt es Cocktails zu fairen Preisen auf mehreren Stockwerken, im „Casablanca“ und im „Bounty Ship“ wird in klimatisierten Räumen bis ins Morgengrauen getanzt. Grundsätzlich gilt, dass die Partys nicht vor Mitternacht beginnen und dementsprechend lang dauern. Verglichen mit den anderen Inseln ist auf Bali das bunteste Nachtleben zu erwarten, weitere wichtige Partyorte der Insel sind Legian und Seminyak.

Kneipen und Diskotheken gibt es selbstverständlich auch in der indonesischen Hauptstadt Jakarta. Zu den beliebtesten Clubs gehören das „Stadium“, das „X2“ und der „Pitstop Club“. Das „X2“ ist mittlerweile einer der „places to be“ in Jakarta, aber auch in den beiden anderen Diskotheken wird bis in die späte Nacht getanzt. Und das „Stadium“ wird seinem Namen gerecht, es ist gigantisch groß.

An den Stränden Indonesiens werden außerdem immer wieder „Full Moon Partys“ veranstaltet, dann wird direkt am Sandstrand zu Techno-Musik getanzt, manchmal über mehrere Tage hinweg. Aktuelle Termine werden üblicherweise mit Plakaten und Flyern bekannt gegeben, manchmal werden die Informationen aber auch nur per Mund-zu-Mund-Propaganda weitergetragen.

Achtung: Männer sollten sich bewusst machen, dass nicht jede junge Frau ohne Hintergedanken flirtet. Prostitution ist ein weit verbreitetes Phänomen in Indonesien und viele Prostituierte (in Jakarta „ayam“ genannt) versuchen ihr Glück bei männlichen Urlaubern aus Europa, da sie hier das große Geld vermuten. Was manchmal als scheinbar unkompliziertes Kennenlernen beginnt, entpuppt sich später als „Flirt zum Geld verdienen“. Reisende Frauen wiederum sollten sich nicht zu freizügig kleiden, um sich von den Prostituierten abzuheben. Als eine solche wahrgenommen zu werden, kann zu unangenehmen Situationen führen.